Die Hafenstadt Brest an der gleichnamigen Bucht ist von allen großen deutschen Flughäfen durch tägliche Verbindungen via Lyon gut zu erreichen. Die Einschiffung erfolgt um 19 Uhr. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen im gemütlichen Salon werden Sie sich auf den Decksplanken der Eye of the Wind sogleich wohlfühlen und Ihre Mitreisenden kennenlernen.
Aktiv oder ganz gemütlich mitsegeln – Sie haben die Wahl
Nach einer Sicherheits- und Segel-Einweisung durch die Besatzung dürfen Sie am Bordbetrieb selbst aktiv teilnehmen. Die tatkräftige Mithilfe an Deck erfolgt stets auf freiwilliger Basis, unter fachkundiger Anleitung der Crew und mit viel Freude am Teamwork. Selbstverständlich können Sie bei den Segelmanövern und beim täglich praktizierten Seemannshandwerk einfach nur ganz entspannt zusehen. Die frische Seeluft macht bekanntlich hungrig – freuen Sie sich darum auf unsere exzellente Bordküche, die Sie jeden Tag mit abwechslungsreichen Kreationen aus dem Kombüsen-Kochbuch überraschen wird.
Unser Segelrevier: Ärmelkanal und Nordatlantik
Der Ärmelkanal ist mit seinem hohen Verkehrsaufkommen eine der abwechslungsreichsten Gegenden für „Seh-Leute“: Bis zu 500 Fahrzeuge täglich bewegen sich in diesem Seerevier, so dass es von Deck aus immer wieder neue Schiffe zu entdecken gibt. Von morgens bis abends wird unser „Smutje“ Sie mit leckeren Gerichten aus dem Kombüsen-Kochbuch überraschen. Und natürlich gibt es auch jederzeit einen Becher mit Tee oder Kaffee zum Aufwärmen, wenn der Ozean einmal seinen rauen Charme entfalten sollte. In kühleren Stunden machen Sie es sich unter Deck im komfortablen Salon bequem und stöbern in der umfangreichen Bordbibliothek oder in der DVD-Filmauswahl.
Überquerung von Längengrad Null
Etwa zwei bis drei Tagesetappen nach dem Start unserer Reise überqueren wir den Nullmeridian, die unsichtbare Linie zwischen Ost- und Westhalbkugel unseres Planeten. Anders als bei der berüchtigten „Äquatortaufe“ kommt zu diesem Anlass zwar nicht der Meeresgott Neptun persönlich an Bord, aber auch auf eine erfolgreiche „Nullmeridiantaufe“ darf man natürlich stolz sein!
Seemanns Belohnung: Landgang!
Im Verlauf des Törns ist mindestens ein Hafen-Aufenthalt vorgesehen. Wo wir an Land gehen, hängt stark von der Wind- und Wettersituation ab und wird vom Kapitän – wann immer möglich – unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche kurzfristig entschieden. Beispiele für mögliche Zwischenstopps sind:
- Portsmouth (England): Das maritime Erbe der Hafenstadt ist allgegenwärtig, gleich drei gut erhaltene Museumsschiffe warten auf interessierte Besucher. Ein Bummel durch den Hafen oder zur Festungsanlage Southsea Castle bietet eine willkommene Abwechslung. Und auch für Regentage hat die Stadt mit dem Royal Naval und Royal Marines Museum, einer Ausstellung über die Geschichte der U-Boote oder dem Geburtshaus des Schriftstellers Charles Dickens ein attraktives Programm zu bieten.
- Ostende (Belgien): Die westflandrische Küstenstadt gilt als die „Königin der Seebäder“, deren Erscheinungsbild durch den Seedeich mit seiner endlosen Strandpromenade geprägt ist. Beliebte Anlaufpunkte sind die Mole in unmittelbarer Strandnähe, die neugotische Kirche St. Petrus und Paulus im Zentrum, die Yacht- und Fischerei-häfen sowie der Stadtkern mit seinen malerischen Winkeln und einem gemütlichen Vergnügungsviertel.
In der niederländischen Hauptstadt endet unsere Segelreise und Sie werden sich hier von unserer Crew und Ihren Mitreisenden verabschieden. Unvergessliche Seetage an Bord liegen nun hinter Ihnen. Unser Tipp: Runden Sie den Segeltörn mit einem Besuch im Filmmuseum von Amsterdam ab – es hat den schönen Namen „Eye“.