Dieser Kurztörn eignet sich hervorragend dazu, in die Welt der Windjammer einmal hinein zu schnuppern! Auch in den wenigen Tagen an Bord werden Sie den Komfort und die hervorragende Bordküche genießen, echtes traditionelles Seemannshandwerk erleben und erfahren, wie man sich nach einem Tag auf See beim abendlichen Landgang fühlt. Von der Wesermündung aus geht die Reise nach Hamburg, wo der Traditionssegler von seinem Stapellauf im Jahr 1911 bis 1916 seinen Heimathafen hatte! Die Hansestadt steht bei unserer Ankunft schon ganz im Zeichen des 837. Hamburger Hafengeburtstages.

Rolling Home to Hamburg
Törn-Information
Hier gehen Sie an Bord
Erkunden Sie bei Ihrem Aufenthalt das maritim geprägte Gebiet zwischen der Geestemündung, dem Atlantic Hotel Sail City und dem „Zoo am Meer“. Hinter dem grasbewachsenen Weserdeich ducken sich das Deutsche Schifffahrtsmuseum, daneben das Klimahaus Bremerhaven „8° Ost“ und das Deutsche Auswandererhaus als lohnende kulturelle Besuchspunkte. Der Große Leuchtturm von 1854 bildet die Schnittstelle zwischen den modernen „Havenwelten“ als Anziehungspunkt für Besucher einerseits und dem industriell geprägten Güterumschlaghafen andererseits. Die Stromkaje hat eine beeindruckende Länge von 4930 Metern und gilt damit als das größte zusammenhängende Container-Terminal weltweit, dort sehen wir während unserer Vorbeifahrt beim eiligen Be- und Entladen der großen Frachtschiffe zu.
Reisebeschreibung
Möchten Sie sich Ihren Traum vom Windjammersegeln endlich erfüllen? – In der Hafenkulisse der Seestadt Bremerhaven heißt unsere Crew Sie um 19 Uhr an Bord willkommen. Am Abend beziehen Sie Ihre gemütliche Kabine auf dem Passagierdeck und lernen Ihre Mitreisenden und unsere Stammbesatzung beim gemeinsamen Abendessen kennen.
Mitsegeln aktiv oder ganz gemütlich – Sie haben die Wahl
Die Eye of the Wind ist kein Schiff, das gerne lange im Hafen liegt; am nächsten Morgen heißt es „Leinen los!“ Nach einer Sicherheits- und Segel-Einweisung durch die freundliche Schiffscrew dürfen Sie am Bordbetrieb selbst aktiv teilnehmen. Die tatkräftige Mithilfe an Deck geschieht stets auf freiwilliger Basis und mit viel Freude am Mitmachen. Selbstverständlich können Sie bei den Segelmanövern und bei den anderen Tätigkeiten der täglichen Bordroutine auch einfach nur ganz entspannt zusehen.
Unser Segelrevier: Nordsee und Elbmündung
Durch das graugrüne Wasser der Außenweser geht es hinaus auf die charmant-raue Nordsee. Bald grüßt der Leuchtturm Roter Sand am Horizont. Das stetige Auf und Ab des Schiffskörpers in den Wellen, die Weite des Meeres und das leise Knarren der Takelage sind die besten Zutaten für ein schönes Urlaubserlebnis. Der Seegang und die frische Seeluft machen bekanntlich hungrig – von morgens bis abends wird unser „Smutje“ Sie mit abwechslungsreichen Rezepten aus dem Kombüsen-Kochbuch überraschen. Und natürlich steht auch jederzeit ein Becher mit Tee oder Kaffee zum Aufwärmen bereit.
Seemanns Belohnung: Landgang!
Den Verlauf jeder Tages-Etappe entscheidet der Kapitän oft noch am selben Tag und – wann immer möglich – natürlich auch unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche. Möglichkeiten für einen Zwischenstopp im Hafen bestehen beispielsweise in Cuxhaven, Stade, Glückstadt an der Elbe oder auf der Hochseeinsel Helgoland.
Beispiel für einen Hafentag: Helgoland
Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel. Die rote Felseninsel mit ihrem weithin sichtbaren Wahrzeichen des frei stehenden Lummenfelsens „Lange Anna“ bietet auch größeren Schiffen einen Schutzhafen und ihren Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zum zollfreien Einkauf. Nutzen Sie den Aufenthalt für einen Spaziergang durch die Natur des Helgoländer Oberlandes, zu einem Besuch des Nordsee-Aquariums oder einen Bootsausflug zur Badeinsel „Düne“, wo sich Inselbesucher den Strand mit Seehunden teilen.
Hamburger Hafen – „das Tor zur Welt“ feiert Geburtstag
Das Revier im Zusammenfluss der Mündungen von Elbe und Weser gilt mit rund 70.000 Schiffsbewegungen pro Jahr als der meistbefahrene Schifffahrtsweg. Wir reihen uns in den niemals abreißenden Strom von Segelyachten, Behördenschiffen und Ozeanriesen ein und fahren elbeaufwärts. Bei Wedel passieren wir die Schiffsbegrüßungsanlage „Willkomm-Höft“. Fahrzeuge, die den Hamburger Hafen anlaufen oder verlassen, werden hier mit einem Flaggensignal begrüßt. Die Hamburger Flagge wird gesenkt und gleichzeitig das Buchstabensignal „U“ und „W“ für „Gute Reise!“ herauf gezogen. Mit einem langgezogenen Ton aus unserem Signalhorn erwidern wir den landseitigen Gruß nach seemännischer Art.
Am nördlichen Elbufer erscheinen bald danach die weißen Villen des Hansestadt-Vorortes Blankenese und endlich die Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die Fischmarkthalle, die St. Pauli Landungsbrücken, der Turm der Hauptkirche Sankt Michaelis, das Kuppeldach des Musical-Theaters, das dreimastige ehemalige Frachtsegelschiff „Rickmer Rickmers“ und die Elbphilharmonie. Das dumpfe Hupen der Hafenschlepper untermalt das endlos-bunte Treiben zwischen Hafenrundfahrt-Barkassen, schnellen Fähren, Container-Riesen und den Docks der Reparaturwerften – ein Vorgeschmack auf den bevorstehenden Hamburger Hafengeburtstag.
Hier gehen Sie von Bord
Hamburg, Deutschlands „Tor zur Welt“, fasziniert Besucher mit einer Mischung aus maritimer Geschichte, moderner Architektur und pulsierendem Stadtleben. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählt der Hamburger Hafen, einer der größten Seehäfen Europas, den man am besten bei einer Hafenrundfahrt erlebt. Die Elbphilharmonie im Stadtteil HafenCity beeindruckt mit ihrer herausragenden Akustik und spektakulären Architektur. Historisch geht es in der Speicherstadt weiter, dem größten zusammenhängenden Lagerhauskomplex der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe. Erholung finden Hamburger und Besucher an der Binnen- und Außenalster. Museen, Theater und der Park Planten un Blomen runden das vielfältige Angebot ab. Hamburg war ab 1911 der erste Heimathafen der Eye of the Wind, die seinerzeit den Namen Friedrich trug.
Hinweise zum Reiseverlauf
Die hier beschriebene Route kann sich aufgrund der herrschenden Wind- und Wetterverhältnisse kurzfristig ändern. Über Zwischenstopps und den Verlauf der Reise entscheidet die Schiffsführung – wann immer möglich – auch unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche. So erleben Sie den Törn als eine angenehme Mischung aus Abenteuer und Komfort, aus Mitmachen und Genießen.
Enthaltene Leistungen
• 6 Übernachtungen auf dem Traditionssegler Eye of the Wind
• Unterbringung in komfortabler Doppelkabine (Einzelkabine gegen Aufpreis, sofern verfügbar)
• Vollpension (inkl. alle Mahlzeiten; Wasser / Kaffee / Tee)
• Salon mit Fernseher / DVD-Spieler und umfangreicher Bordbibliothek
• Fließend warmes und kaltes Wasser, Dusche und Toilette in jeder Kabine, Bettwäsche, Handtücher sowie Air Condition
Nicht enthaltene Leistungen
• An- und Abreise, Landausflüge, Softdrinks und alkoholische Getränke.
• Für die individuelle Planung Ihrer An- und Abreise vermitteln wir Ihnen gerne eine zuverlässige Partner-Reiseagentur, bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf rechtzeitig.

